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Ausflüge führten nach Lübeck, Fehmarn und Travemünde
Schöne Erinnerungen an die Seniorenreise an die Ostsee
30.9.2011 - Hans Martin Wischnath
Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) war mit einer Seniorengruppe im Ostseebad Dahme am Südhang der Holsteinischen Höhenkette der Lübecker Bucht. Dabei erlebten 29 Teilnehmer aus dem Landkreis Göppingen unter der bewährten Leitung von Barbara Hiersekorn einen Erholungsaufenthalt, der nichts zu wünschen übrig ließ. Hansjörg Wohlrab sagte: 'Die zwei Wochen in Dahme waren ein Volltreffer für alle.'
Mit dem Hotel 'Matinee' hatte die AWO ein hervorragendes Domizil in bester Lage. Im nahen 'Haus des Gastes' merkte man sofort, wie attraktiv die Kombination von gesunder Ostseeluft und traditionellen Sehenswürdigkeiten ist.
Bei herrlichem Spätsommerwetter zeigte sich die Ostsee in ihrer natürlichen Schönheit. Der tägliche Spaziergang zur 'Seebrücke' war deshalb Pflicht. Und im Hotel sorgten die Lieder der 'Ostseekrabben' für beste Stimmung.
Inzwischen ist der alte Leuchtturm Dahmeshöved eher bekannt für seine stilvollen Hochzeiten. Kulturgeschichtlich spannend war ein Besuch in dem zur Nachbarstadt Grömitz gehörenden Kloster Cismar, das im Jahr 1238 zur Strafe für fröhliche Mönche gegründet wurde. Die Seniorengruppe aus dem Kreis Göppingen bewunderte nicht nur den ältesten Flügelaltarschrein, sondern auch die ursprüngliche Vorlage für das Theaterspiel 'Jedermann'.
Es fand ein Ausflug in die Hansestadt Lübeck statt. Das schöne Rathaus präsentierte sich mit einem literarischen Keller, nicht zuletzt versüßt durch Marzipan. Und in Deutschlands größtem Ostseehafen Travemünde wurden berühmte Segelschiffe wie die 'Passat' bewundert, bevor es zum Timmendorfer Strand ging, wo man studieren konnte, wie aus Fischerdörfern prachtvolle Wohnsitze für Millionäre geworden sind. In einem klaren Gegensatz dazu glänzte die Insel Fehmarn mit bäuerlichen Betrieben.
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